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Verlässt Williams Sky?
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Der Münchner Bezahlsender Sky Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Laut einem "Spiegel"-Bericht soll Vorstandsvorsitzender Mark Williams über einen Rückzug nachdenken. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf "Insider". Die Personalie sei im engsten Kreis ohne Aufsichtsrat besprochen worden. Offiziell dementierte das Unternehmen die Personalspekulationen.
Williams war erst im Herbst 2008 vom Mutterkonzern News Corp. nach München entsandt worden, um das angeschlagene Unternehmen zu sanieren. Der Brite verordnete der Pay-Plattform eine Rosskur, trennte sich vom Firmennamen Premiere und versuchte, dem Sender unter dem Namen Sky ein neues Image zu verpassen.
Erfolgsmeldungen blieben bisher aus: Die Zahl der Abonnenten stieg im dritten Quartal nur um 67.000, der Verlust weitete sich auf fast 90 Mio. Euro aus.
