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Sony erreicht mit PS3 Gewinnzone
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Sony Computer Entertainment (SCE) verdient rund dreieinhalb Jahre nach Markteinführung der hauseigenen Spielkonsole mit integriertem Blu-ray-Player PlayStation 3 (PS3) endlich auch mit dem Hardwareverkauf Geld. Shuhei Yoshida, President Worldwide Studios bei SCE, bestätigte, dass die Produktionskosten der HD-Konsole inzwischen unter den Verkaufspreis gesunken sind. Lange Zeit zahlte der Konzern bei jeder verkauften Konsole drauf. Mit bis zu 400 US-Dollar, so wurde gemutmaßt, subventionierte Sony jede PS3-Konsole zum Start im November 2006. Besonders die neue Architektur auf Basis von IBMs und Toshibas Cell-Prozessoren schlug sich neben dem neuen Blu-ray-Laufwerk in den Entwicklungs- und Herstellungskosten nieder.
"In diesem Jahr können wir erstmals PlayStation 3 kostendeckend verkaufen", sagte Yoshida dem US-Magazin "IGN". "Wir verdienen noch nicht viel mit der Hardware, aber wir bluten auch nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit". Dabei ist es der Preissenkung aus dem vergangenen September geschuldet, dass der Konzern nicht schon eher die Gewinnschwelle erreicht hat. Doch die Rechnung ging auf: Preissenkung und das neue Konsolenmodell ließen die Nachfrage steigen. Daher sieht Yoshida derzeit auch keinen Grund für eine weitere Preisanpassung. Die Kunden würden von den gesunkenen Herstellungskosten profitieren, wenn der Konzern genug Handlungsspielraum sieht und durch eine Preissenkung glaubt, die Nachfrage nachhaltig erhöhen zu können.
