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Rote Zahlen für Lionsgate
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Das letzte Quartal bescherte dem Filmstudio Lionsgate rote Zahlen. Der Umsatz fiel um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 326,6 Mio. Dollar. Besonders stark brachen die Einnahmen aus der heimischen Kionunterhaltung ein. In diesem Segment gab der Umsatz um 22 Prozent auf 117,1 Mio. Dollar nach. Zu den Top-Titeln zählten "Daybreakers" und "From Paris with Love".
Besser stand es um die Pay-TV-Auswertung von Kinofilmen wie "Brothers", "Precious - Das Leben ist kostbar", "Gamer" und "I Can Do Bad All by Myself". Der Umsatzgewinn von 46 Prozent auf 30 Mio. Dollar kann die anderweitigen Verluste aber nicht auffangen. Die Kinoumsätze blieben mit 272,7 Mio. Dollar auf dem Niveau des Vorjahresquartals, obwohl mehr Filme am Start waren. Damit einher gingen höhere Marketingkosten, die die Bilanzen nachhaltig belastet haben. Netto betrug der Fehlbetrag 64,1 Mio. Dollar nach einem Gewinn von 36,3 Mio. Dollar im ersten Quartal des vergangenen Fiskaljahres.
Lionsgate-Chef Jon Feltheimer blickt trotz der ernüchternden Zahlen zuversichtlich auf das restliche Jahr und geht davon aus, dass das Studio gut genug aufgestellt ist, um die "Ziele für das gesamte Fiskaljahr erreichen zu können".




