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Review Mafia 2

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Bild: 2K Games

Nicht ganz zufällig heißt der Protagonist im brandaktuellen Videospiel "Mafia 2" Vito. Nein, nicht Vito Corleone, sondern Vito Scarletta. Dennoch ist Mafia 2 thematisch eng an die weltberühmte Pate-Saga angelehnt. Für ein zünftiges Gaunerspektakel haben die Schöpfer von Mafia 2 eine offene Welt im Stil der 40er/50er Jahre mit einer stringent erzählten Mafia-Story verwoben und sprechen damit direkt den cineastisch interessierten Spieler an.

Die fiktive Stadt Empire Bay wirkt auf den ersten Blick beschaulich. Allerlei unterschiedliche Fahrzeuge schlängeln sich durch die Gassen, Passanten schlendern gelassen über die Bürgersteige und die Gesetzeshüter haben über all das vordergründige Idyll ein waches Auge. Wie so oft, trügt der Schein. Drei Mafiafamilien haben Empire Bay unter sich aufgeteilt und führen ein straffes Regime. Angesiedelt zwischen den 1940er bis 1950er Jahren schlüpft der Spieler in die Rolle von Vito Scarletti, der sich als kleiner Ganove verdingt, um dem harten Leben seines Vaters als Dockarbeiter zu entrinnen. Zusammen mit seinem Freund Eddie schiebt er kleinere krumme Dinger, bis er auf frischer Tat erwischt und als Soldat in den Krieg entsandt wird, um einer Haftstrafe zu entrinnen. Kaum als Kriegsversehrter zurück in der Heimat, führt ihn Eddie in die Kreise der Mafia ein und bald entfaltet sich ein gewaltträchtiges Spiel in den Fängen der drei großen Familien.

Obwohl Mafia 2 dem Namen nach eine Fortsetzung zu sein scheint, ist die Handlung in sich geschlossen und setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus - anders als beim "Film-Paten".

Mafia 2 zeichnet den genretypischen Verlauf vom Aufstieg in der Mafia und dem unausweichlichen Niedergang nach. Zunächst muss sich Vito und damit der Spieler beweisen und kleinere Aufgaben bewältigen – als Chauffeur oder bei kleineren Einbrüchen. Doch schon bald wird Vito merken, was es heißt, ein Mafiosi zu sein, und es genügt nicht, mit Vorsicht an die Sache heranzugehen. Resolut gilt es, sich den Weg freizuschießen und mit bleihaltigem Gerät eine Bahn in die dichten Reihen der Gegner zu fräsen. Zu Fuß, bevorzugt aber mit flotten Fahrzeugen geht es durch die liebevoll nachgebildete Stadt der 40er/50er Jahre. Wer ihm in die Quere kommt, hat meist das Nachsehen.

Wie sich das Spiel tatsächlich spielt, wie es auf dem großen Heimkino-Bildschirm aussieht und was es aus der Surround-Anlage herausholt, kann in unserem ausführlichen Review an dieser Stelle nachgelesen werden. Dabei viel Spaß! 

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