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Nominierungen für den 82. Oscar
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Wie erwartet sind "Avatar - Aufbruch nach Pandora" und "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" die großen Favoriten bei den 82. Academy Awards. Mit jeweils neun Nominierungen, darunter als beste Filme und für die beste Regie, gehen sie ins Rennen. In der erstmals zehn Titel umfassenden Kategorie Bester Film konkurrieren die beiden Filme mit der deutschen Koproduktion "Inglourious Basterds" sowie folgenden Titeln:
- "Blind Side - Die große Chance"
- "District 9"
- "An Education"
- "Precious - Das Leben ist kostbar"
- "A Serious Man Clip"
- "Oben"
- "Up in the Air"
Ins Rennen um die beste Regie gehen neben den Favoriten Kathryn Bigelow und James Cameron auch noch Jason Reitman ("Up in the Air"), Quentin Tarantino ("Inglourious Basterds") und Lee Daniels ("Precious").
Christoph Waltz wurde wie erwartet als bester Nebendarsteller für seine Leistung in "Inglourious Basterds" nominiert. Er konkurriert mit Christopher Plummer, der in der Egoli Tossell-Produktion "Ein russischer Sommer" den Tolstoi spielt, sowie Matt Damon in "Invictus", Stanley Tucci in "In meinem Himmel" und Woody Harrelson in "The Messenger".
Bei den besten Hauptdarstellern konkurrieren folgende Akteure um die prestigeträchtige Auszeichnung:
- Jeff Bridges ("Crazy Heart")
- George Clooney ("Up in the Air")
- Jeremy Renner ("Tödliches Kommando")
- Colin Firth ("A Single Man")
- Morgan Freeman ("Invictus")
Für die Auszeichnung der besten Hauptdarstellerin nominiert wurden:
- Sandra Bullock ("Blind Side")
- Meryl Streep ("Julie & Julia")
- Carey Mulligan ("An Education")
- Gabourey 'Gabby' Sidibe ("Precious")
- Helen Mirren ("Ein russischer Sommer")
Golden-Globe-Gewinnerin Mo'Nique ("Precious") führt die Liste der Nominierten für die beste Nebendarstellerin an. Mit ihr wurden Penelope Cruz ("Nine Clip"), Vera Farmiga und Anna Kendrick, beide "Up in the Air", sowie Maggie Gyllenhaal in "Crazy Heart" nominiert.
In den Kampf um den besten animierten Film gehen "Coraline", "Der fantastische Mr. Fox", "The Secret of Kells" und "Oben" ins Rennen.
Hinter den topnominierten "Avatar" und "The Hurt Locker" folgen "Inglourious Basterds" mit acht Nominierungen sowie "Up in the Air" und "Precious" mit jeweils sechs Nominierungen. "Oben" wurde fünfmal vorgeschlagen, "Nine" und "District 9" erhielten jeweils vier Nennungen.
Über vier vom Medienboard Berlin-Brandenburg geförderte Filme, die 13 Chancen auf einen Oscar haben ("Inglourious Bastards", "Das weiße Band", "Ajami" und "Ein russischer Sommer") freut sich Geschäftführerin Kirsten Niehuus: "Wir freuen uns von Herzen und sind unglaublich stolz auf die großartigen Filmemacher. 13 Oscar-Chancen - das ist rekordverdächtig. Ab jetzt heißt es Daumen drücken und nicht mehr loslassen!" Drei der Oscar-nominierten Filme ("Inglourious Basterds", "Das weiße Band" und "Ein russischer Sommer") entstanden mit Fördermitteln der Mitteldeutschen Medienförderung. Sie haben insgesamt zwölf Oscar-Chancen.
