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Karstadt gerettet

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Bild: Karstadt.de

Deutschlands größte Warenhauskette Karstadt bleibt erhalten. Wie das Bundesarbeitsministerium bestätigte, haben alle Gläubiger die Mietverträge mit Investor Nicolas Berggruen unterzeichnet. Der Kaufvertrag kann nach monatelangem Tauziehen um die Mieten endlich in Kraft treten. Am Freitag Nachmittag hat auch das Essener Amtsgericht den Karstadt-Insolvenzplan gebilligt, damit ist die Übernahme der Warenhauskette durch den deutsch-amerikanischen Investor bestätigt. Jetzt bestehe nur noch eine 14-tägige Beschwerdefrist, in der mögliche Verfahrensfehler beanstandet werden können, teilte das Gericht mit. Am 1. Oktober wird Berggruen die Führung von Karstadt endgültig übernehmen.

Die Einigung mit Berggruen sei durch "enorme Zugeständnisse" der Vermieter ermöglicht worden, erklärte das Vermieterkonsortium Highstreet. Damit habe Highstreet "mehr als jeder andere Gläubiger" dazu beigetragen, einen soliden Neustart von Karstadt zu ermöglichen. Das Konsortium, dem 86 der 120 Karstadt-Häuser gehören, erlässt Berggruen über mehrere Jahre insgesamt gut 400 Millionen Euro Mietkosten.

Berggruen will alle 120 Karstadt-Filialen erhalten und 70 Mio. Euro eigenes Kapital in die Warenhauskette pumpen, sobald der Kaufvertrag in Kraft tritt.

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